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klein
STADT ganz GROSS
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| Ampel-Entertainment |
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Die
ganze Familie ist auf dem Weg in die Stadt, um den Sonntag
zwischen Schaufenstern und Menschenmassen zu verbringen. An
der Ampelkreuzung legt sie einen Zwangsstopp ein. Den Säugling
auf dem Arm, wird der Papa plötzlich zum übermotiverten
Entertainer: „Ja, kuck mal, da ist ein rotes Ampelmännchen“,
ruft er euphorisch. Darauf die Tante neben ihm im besten Schuldeutsch:
„Ja, und warum ist das rot? Weil, wenn das rot ist, müssen
wir waren!“ Dann jedoch schaltet die Ampel auf Grün für
Fußgänger. Der Vater ist ekstatisch-entzückt
und kiekst schrill: „Sieh mal, jetzt ist sein Freund da: das
grüne Ampelmännchen!“ Und auch die Tante fuchtelt
mit dem Zeigefinger in der Luft rum und unterrichtet: „Grün,
ist das nicht schön? Jetzt können wir alle gehen...“
Die berauschte Familie setzt sich in Bewegung. Alles, was
der Säugling auf der Schulter sagt, ist: „Da.“ Kapieren
wird er das, was seine Erziehungsberechtigten gerade in einer
kurzen und äußerst amüsanten Ampelkomödie
dargeboten haben, wohl frühestens in vier Jahren...
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7.DEZEMBER
08
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| Renovierungshilfe
gesucht |
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Dass
die Oberbürgermeisterin hunderttausende Euro in die Renovierung
ihrer Chefetage im Rathaus stecken will, hat sich schnell
rumgesprochen. Auf dem Weihnachtsmarkt ereignete sich folgendes
Gespräch: Sie und er sind zusammen in der Fußgängerzone
unterwegs, aber sie muss noch zur Stadtverwaltung, um etwas
zu erledigen. „Ich geh’ dann mal ins Rathaus“, sagt sie. Darauf
er: „Oha... pass auf, dass die dich nicht gleich da behalten
– zum Renovieren!“
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5.DEZEMBER
08
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| Gleich
knallt’s |
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Auf
dem Weg zum Weihnachtsmarkt knallt’s: Zwei Jugendliche mit
offensichtlich südländischer Herkunft zünden
die ersten Böller und werfen sie in Hauseingänge.
Eine ältere Dame schaut sich mit in Falten gelegter Stirn
das laute Spektakel eine Weile lang an. Als ihr ein Fußgänger
entgegenkommt, motzt sie los: „Eine Frechheit ist das, sowas
können die in ihrer Heimat machen!“ Mit aufgerissenen
Augen schaut sie ihr Gegenüber an, erwartet Zustimmung
– und erntet dabei nur mehr Kopfschütteln als die Jugendlichen.
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1.DEZEMBER
08
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| Lamakacke |
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In
der Fußgängerzone sammeln anscheinende Tierliebhaber
mit einer scheppernden Dose in der Hand für bedürfte
Ponys und Lamas. Im 4-Sekunden-Takt schüttelt der Sammler
seine Büchse, in die gerade ein Euro geschmissen wird.
Das Lama an seiner Hand zieht ihn ein Stück zurück,
kackt in einem Schwall den Quadratmeter Fußgängerzone
zu. Nebenan sitzt eine Obdachlose mit ihrem Hund, der auch
nicht den gepflegtesten Eindruck macht. „Igitt“, brüllt
sie los, „stinkt ja wieder bestialisch der Scheiß! Und
dauert ewig, bis das wieder rausgeht aus dem Pflaster!“
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25.NOVEMBER
08
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| Bein
zeigen |
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Draußen
ist es so kalt, dass Schnee liegen bleibt, Fußgänger
mit Schals, Handschuhe und Mützen vor Minusgraden geschützt
sind. Da kommt er angeschlurft: mit hochrotem Gesicht und
kurzer Hose. Schwitzt er etwa?
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18.NOVEMBER
08
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| Stadt
des Lächelns |
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Nur
halb so freundlich wie die Hörnchen, Schweineohren oder
Kakaozungen blickt die Bäckereifachverkäuferin am
Montagmorgen ihren Kunden entgegen. „Jaaa?“, fragt sie genervt,
verzieht keine Miene, die Mundwinkel sind Opfer der Erdanziehungskraft.
Mürrisch knallt sie das Brot auf die Theke, sagt beim
Kassieren weder „Danke“ noch „Bitte“, bevor sie wieder die
Arme verschränkt. Komisch, dabei prangt doch an der Eingangstür
ein großer Aufkleber: „Stadt des Lächelns“ steht
darauf - eine Servicekampagne, die offensichtlich noch nicht
bei jedem angekommen ist...
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12.NOVEMBER
08
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| Alles
im Leben kapiert |
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Mit
ihrer Mama spaziert das kleine Mädchen über die
Straße und lernt offensichtlich gerade, links und rechts
zu unterscheiden. „Das Haus da steht links“, sagt die Kleine.
Die Mutter nickt. „Und das Auto da, das ist doch rechts, oder?“
Die Mutter stimmt wieder zu. „So, Mama, dann hab’ ich jetzt
ja alles kapiert, was man so wissen muss!“
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10.OKTOBER
08
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| „Nichts
bringt mich runter“ |
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Maintower
in Frankfurt: Der Fahrstuhl, der in den 54. Stock fährt,
ist rappelvoll. Zur Unterhaltung läuft ein Radiosender.
Während die Touristen immer mal wieder schlucken, um
den Druck im Ohr wegzukriegen, dudelt leise: „Und niiiiiiiichts
bringt mich runter...“.
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22.
SEPTEMBER 08
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| Generationenmissverständnisse |
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Warum
nur gehen so wenig „junge Leute“ in klassische Konzerte? Eine
ältere Klassikliebhaberin hat darauf die passende Antwort:
„Ich erlebe das immer in meinem Bekanntenkreis. Die jungen
Leute sind einfach noch nicht reif genug für diese Musik!“
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11.
SEPTEMBER 08
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| Die
schlechten, alten Zeiten |
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Drei
ältere Damen unterhalten sich im Freibad, während
sie ihre Bahnen ziehen. Sagt die eine: „Oh Gott, ich hasse
Silbereiche. Die will ich bloß nicht auf meinem Grab
haben!“ Die nächste kommt ins Erzählen: „Ach, meine
Mutter hat sich immer eine Bepflanzung mit Efeu für ihre
Grab gewünscht.“ Und die dritte nüchtern: „Na klar
Efeu - damals gab es ja noch nichts anderes.“
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10.
SEPTEMBER 08
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| Sonnenbrand
für Kinder |
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Eine
junge Mutter steht mit ihrer kleinen Tochter in der Dusche
eines Freibads. Als die Mutter ihren Badeanzug auszieht, erschrickt
sie: Ihre Haut ist ganz rot. Die Kleine fragt: „Mami, was
hast du denn gemacht? Die Mutter antwortet beschwichtigend:
„Ach, ich hab doch immer so eine Chlorallergie!“
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31.
AUGUST 08
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| „Wuuuh-Huuuuh“ |
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Im
angesagten Fitnessstudio neben dem Altenheim ist gerade Power-Aerobic-Stunde.
Laute Bassdrums dröhnen aus den geöffneten Fenstern
heraus auf den Platz. Dazu eine übermotivierte, kreischende
Trainerin, die lautstark jubelt: „Wuuuu-Huuuuu - und noch
drei, noch zwei, noch eins... wuuuuu-huuuuuh“. Dann gleich
wieder: „Juuu-huuuu“. Draußen sind zwei junge Gärtner
damit beschäftigt, ein Beet anzulegen. Der eine sticht
mit dem Spaten in die Erde und ruft laut: „Wuuuuu-Huuuuu“.
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18.
AUGUST 08
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| Frauenbekanntschaft
auf dem Klettergerüst |
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Ein
Spielplatz in einem Urlaubsort. Auf dem Klettergerüst
schließt ein Achtjähriger Bekanntschaft mit ein
paar Mädchen. Als sein Vater ihn ruft, verabschiedet
er sich höflich von allen. Wenig später sagt er
stolz zu seinem Vater: „Ha, Papa, ich kann mit den Frauen
umgehen – ganz im Gegensatz zu dir!“
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30.JULI
08
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| „Hansi!“ |
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Laut
stöhnend liegt die ältere Dame in ihrem Krankenhausbett
und hat dem Pfleger gerade mitgeteilt, dass es ihr „beschissen“
geht. Sie ächzt, klagt, schimpft. Dann klingelt ihr Telefon.
„So eine Scheiße, hat man denn hier nie seine Ruhe?
Wie soll man sich denn da erholen?“, motzt sie sauer und genervt.
Nimmt den Hörer ab und säuselt lächelnd und
glückselig: „Hansi! Ach, ist das schön, dass du
anrufst!“
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17.JULI
08
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| Einfach
imposant |
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Kompliment
eines jungen Bauch-Chirurgen gegenüber einer Patientin
kurz nach der OP: „Mann, sehen Sie von innen imposant aus!“
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14.JULI
08
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| Rollstuhlfahren
in der Unterwelt |
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Ein
zugiger Krankenhausflur mit Betten und Rollstühlen voller
Menschen, die auf ihre Untersuchung warten. Aus dem Endoskopie-Zimmer
wird vom jungen Pfleger ein 86-Jähriger geschoben, der
scheintot aussieht, aber im Kopf hellwach ist. „Bin ich schon
in der Unterwelt?“, fragt er, „hier sind auch nur scheußliche
Bilder an den Wänden und grässliche Gestalten!“
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9.JULI
08
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| „Ich
habe Fieber!“ |
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Nachts
im Krankenhaus. Die 21-jährige Blondine seufzt in ihrem
Bett und klingelt nach der Nachtschwester. Ihr sei übel,
sagt sie. Die Nachtschwester gibt ihr eine Tablette, die sie
aber nicht nehmen möchte. Wenige Minuten später
klingelt die Patientin wieder am Not-Knopf. „Ach, ich habe
Fieber, mir ist soooo unerträglich heiß“, jammert
sie. Die Nachtschwester kommt erneut ins Zimmer, besorgt ein
Fieberthermometer und misst: „36,0 Grad.“
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8.JULI
08
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| Verbale
Blähungen |
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In
der Apotheke steht sie am Schalter und führt das Gespräch
mit der Apothekerin im Flüsterton. Vorsichtig fragt sie,
um nicht die gesamte Apotheke über ihren Krankheitszustand
zu informieren, wie teuer denn das Mittel Lefax sei. Die Apothekerin
geht zum Arzneischrank, dreht sich um und ruft durch den ganzen
Geschäftsraum: „Sie meinen das gegen Blähungen?“
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25.JUNI
08
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| Fahnenraub |
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Als
er seinen BMW am Straßenrand geparkt hat, fummelt er
aufwändig beide „Türkiye“-Fahnen von den Scheiben.
Dann kommt ein weiblicher Fan im Deutschland-Fußballtrikot
vorbei, schaut dem Verstauen der Fahnen zu und sagt grinsend:
„Ach, keine Angst – die werden doch sowieso nicht geklaut!“
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23.JUNI
08
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| Zapfsäulendialog |
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Tankstellengespräch.
Sie betankt ihren Kleinwagen. Von einer Zapfsäulennachbarin
auf die gewaltigen Benzinpreise angesprochen, sagt sie bitterernst
und trocken: „Ach, das ist mir egal. Ich tanke sowieso immer
für 20 Euro.“ Die Nachbarin blickt sie irritiert an:
Ist das jetzt ein schlechter Witz? Keineswegs: Sie tankt seelenruhig
weiter.
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19.JUNI
08
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| Das
ist doch Müll! |
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Ausstellungseröffnung.
Es gibt kulinarische Kleinigkeiten und Wein für die Besucher.
Eine ältere Dame sieht sich verstohlen um, ehe sie klammheimlich
aus der Eingangstür heraus schleicht. Was sie nicht merkt:
dass auch andere gehen. Was sie ganz geheim machen will: ihr
Essen loswerden. Was aber misslingt: Als sie vor der Tür
gerade die komplette Ladung samt Serviette in den öffentlichen
Mülleimer schmeißt, schauen sie andere Besucher
verwundert an. Sie klammert sich an ihr Weinglas und trinkt
hastig einen großen Schluck.
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14.JUNI
08
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| Flagge
zeigen für Deutschland |
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Ganz
plötzlich bremst ein VW-Bulli, der in der Innenstadt
unterwegs war. Die Passanten und vorbeifahrenden Autofahrer
schauen neugierig: Was ist denn da los? Ist etwas passiert?
Am Bulli leuchten die Warnblinker auf, die Fahrertür
öffnet sich und hektisch springt eine junge Frau auf
die Straße. Als kein Auto kommt, rennt sie ein paar
Meter zurück und bückt sich: Da liegt sie, ihre
Deutschland-Fahne, die sie während der Fahrt verloren
hat – und doch nicht auf der Straße liegen lassen kann…
Die Passanten grinsen, der Bulli fährt weiter.
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11.JUNI
08
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